Internet in Bali

Selamat malam! Guten Abend
Es ist eine wirklich buddhistische Pruefung der Gelassenheit sich durch dieses Nadeloehr zur Online Welt zu zwaengen .  
Bitte habt Verstaendnis das ich diese Tortur sobald nicht noch mal durch mache, soviele gute Buecher kann ich gar nicht nebenher lesen. Fast 2 Stunden dauerte es, die laecherlichen 8 Bildchen hochzuladen.
Nach einer Woche verlassen wir nun Ubud Richtung Nusa Lembongan, die kleine Insel, die vor Bali liegt.
Hinter uns liegt eine phantastische Fahrradtour bei 35 Grad und 100% gefuehlten Luftfeuchtigkeit, der sensationelle Birdpark, ein Kochkurs und ein fehlgeleiteter
Fahrer. Dazu spaeter mehr. Die Fahrradtour war mit das Schoenste. Auf den Mountainbikes ging es gemaechlich den Berg runter Richtung Birdpark, den ein Deutscher hier vor 14 Jahren gegruendet hat.
Hier versuchten Ike und ich unsere Urlaubskasse aufzubessern, indem Ike dem Kakadu das Geldscheinschnappen beibrachte und ich dem Falken unser Mittagessen jagen liess. Beide fanden wir die Vorstellung junge Kueken zu essen widerlich.
Obwohl sie hier fuer die Kinder buntgefaerbt werden. Der Kochkurs von Janet de Neefe am naechten Tag entpuppte sich leider als TV Show, denn weder wir noch die anderen 10 Teilnehmer kamen hier zum Kochen.
Das war besonders schade, denn das Honeymoon Guesthouse und das Casa Luna haben eine wirklich schoene Atmosphaere und sehr gutes Essen.
Heute waren wir dann mit unserem Fahrer unterwegs. Nach ca. 1 Stunde stellten wir fest, das wir anstatt links zum Danau Bratan See zu fahren, rechts zum Danau Batur gefahren wurden. Das waere nicht weiter so schlimm gewesen, wenn
der Gute, anstatt wie von dem in Australien lebenden Deutschen in den hoechsten Toenen gelobten stillen Plaetzchen die klassischen Touristenfallen angesteuert haette. Nachdem ich mich mit 10000 Rupien fuer einen Instant Gingerkaffee auf einer Kaffeeplantage freigekauft hatte,
wurden wir etwas ungemuetlich, da er uns gleich zu Kintamani, der Kraterstrasse hinschleusen wollte. Nach unserem Protest fuhren wir runter zum See zum Ort Toya Bungkah, in dem man sich in die heissen Quellen haette setzen koennen,
was wir aber nicht taten. Letztendlich landeten wir dann doch in Kintamani. Eine Strasse auf dem Krater, die gespickt ist mit schlechten Restaurants zu horrenden Preisen und Souvenirshops. Sobald man das Auto verlaesst, um sich dem wirklich atemberaubenden Blick hinzugeben,
wird man von recht rabiaten Verkaeufern bedreangt irgendwelche Holzbleistifte, Armbaender, Geschnitztes, Sarongs und T-Shirts zu kaufen. Ich kann nicht sagen, ob es an der Nebensaison liegt, das die Leute so agressiv waren,
aber ich weiss das wir ganz schnell die Nase voll hatten und ins Auto fluechteten, was besonders schade ist, denn so hat sich die ganze Fahrt fuer die 5 min "No thank you", "Terima Kasih" nicht wirklich gelohnt.
Allerdings kann ich keine Alternative anbieten, und so lassen wir auch unsere Tour morgen zum anderen See sausen, denn das braucht man nicht wirklich noch mal zu haben.
Absolut entschaedigt wurden wir dann im Nachhinhein doch, als wir in den Reisplantagen nahe bei Ubud im Teras Padi,in Tegalalamg einen Kaffee und einen Cinammontee tranken und die wirklich wunderbare Stille und den den Ausblick genossen.  
Soooo...ach ja, im Hintergrund laedt sich schwerfaellig seit 50min eine 30kb Seite.
ich nehme das jetzt mit Humor und bitte um verstaendnis keine emails zu beantworten.
Ganz liebe Gruesse und ich melde mich von der naechsten richtigen Internet Pipe.
Bis dahin Selamat jalan
26.1.07 15:00
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


a / Website (5.2.07 22:28)
Hi Glory, schön zu sehen und zu lesen wie Ihr beiden immer mehr strahlt. Für mich gehts morgen auch los und vielleicht komm ich ja zum Bloggen.

Geniesst die Zeit und gute Reisen
andreas

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