Hoi An, vier Tage Regen und ein paar glueckliche Schneider

Ueber den Flughafen von Dalang gelangen wir nach Hoi An.
Dort kann man in den kleinen Gassen noch das alte Vietnam atmen und sich in den franzoesischen Patisserien an der Kaffeekunst erfreuen. Hier sei besonders das TamTam empfohlen, unser Hauptquartier fuer die naechsten vier Tage.
In Hoi an treffen zwei bedeutungsvolle Dinge aufeinander, eine Kleinstadt mit aneinandergereihten Schneidern und ein drei Tage dauernder Mistwetterregen, der uns in lila und gruenfarbene Platikueberzuege hineindraengte. Am Anfang geben wir uns noch zivilisiert und bestellen jede ein Kleidungstueck bei einem Schneider. Dann allerdings geraten die Dinge ausser Rand und Band.
Hyperventilierend fallen wir aus den Anproben, versucht noch ein weiteres Objekt der Begierde, aus Seide, dem fuer die Qualitaet bekannten Baumwollstoff oder Kaschmir zu erstehen.
Ein herrliches Spiel. nach dem dritten Schneider verlieren wir die Uebersicht, wann und wo wir die naechsten Anproben haben. Wir treffen uns nur noch sporadisch an den Punkten: Tam Tam, 1. Schneider, 2. Schneider und ja wir hatten 4 Schneider. Klopft es an der Hoteltuer ist das gefluegelte Wort: Herein wenns kein Schneider ist. Am Ende schaffen wir es aber dennoch, naja fast alle uns noch die historischen Sehenswuerdigkeiten anzuschauen und ein wenig Kultur zu erhaschen. Mit nassen Hosen und durchgeweichten Schuhen machen wir uns gluecklich laechelnd wieder auf den Weg, diesmal nach Hanoi.Im Gepaeck eine neue Riesentasche, die unsere neu erworbene, massgeschneiderte Garderobe nach Deutschland tragen wird.

 

 

9.1.07 18:03
 


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