xmas in Cambodia

Froehliche Weihnachten *g*

Ich hoffe ihr hattet ein paar schoene Tage, das Essen ist verdaut und die Geschenke umgetauscht. Fuer mich war dieses Jahr ein besonders schoenes Weihnachten, weil es gar kein Weihnachten gab, ausser den Cambodschianischen Hotelpersonal das in Nikolauskostuemen um uns herum schwirrte und merry xmas rief. Seit dem 22ten sind wir wieder zu viert unterwegs. Marta und Caethe sind dazugestossen. Im Infopoint Bopha Angkor haben wir uns fuer die naechsten drei Wochen zusammengetan. Heiligabend haben wir gut gegessen, und dann auf uebelsten Pop im Angkor What? getanzt. Wieder einmal war die halbe Welt um uns herum und es war sehr lustig, auch wenn mir so manches mal das Herz in Cambodia so schwer wurde. Das liegt daran, das dieses Land so unfassbar arm ist und eine ganz harte Geschichte hinter sich hat. Ich kenne das auch schon aus Kroatien, das sich die Menschen nach dem Krieg so drastisch veraendert haben, aber hier faellt es mir besonders auf. Es gibt eine missing generation. Die Altersgruppe der 45 bis 65 jaehrigen ist fast nicht vorhanden und die Familien haben sehr viele Kinder. Angkor Wat mit seinen Tempeln ist absolut beeindruckend und vor allem der Toimb Raider Tempel hat uns besonders geflasht. Allerdings ist vor und nach den Tempeln Spiessrutenlaufen angesagt, denn eingekreist von Kindern, die uns anbetteln, Frauen, die uns in ihr Restaurant zerren wollen und Tuc Tuc Fahrern die uns fast mit ihren Gefaehrten platt fahren, wissen wir nicht was wir machen sollen. Ja wir kaufen den ganzen Schrott und die Ansprache die uns hier an jeder Ecke anschallt ist, one dollar, please

Es ist gar nicht so einfach damit umzugehen, und hier heissen wir nicht farang sondern barangs. Die Menschen hier haben kein besonders gutes Bild von uns Weissen, und wirken eher, das sie froh sind, wenn wir endlich wieder abgehaun sind, natuerlich nur nachdem wir ordentlich die dollars haben springen lassen. Es ist ein ganz bloedes gefuehl als lebendige ATM Maschine herumzulaufen. Und obwohl unsere beiden Fahrer wirklich sehr nett sind und sehr gut englisch sprechen koennen, interessiert sie rein gar nichts von uns, waehrend wir viel fragen. Ich kann das alles verstehen und es liegt wahrscheinlich auch daran, das ich noch nie in so einem armen land wie hier gewesen bin, aber es ist manchmal auch echt hart. selbst nicht mehr als mensch wahrgenommen zu werden. wie auch immer, heute gehts nach Vietnam. Ho Chi Minh City. Ganz viele liebe Gruesse und danke fuer die Xmas Wuensche!!!

es drueckt euch die glory

26.12.06 07:25
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de